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Ist es nun endlich vorbei?

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Ein Jahr, in dem unser Vereinswettkampf schon der höchste aller Höhepunkte war, muss hier noch mal Erwähnung finden. Zwischen den Jahren lasse ich gern Vergangenes Revue passieren, bilanziere, schreibe für den ACO die Chronik oder betreibe ein bisschen Spökenkiekerei. Dabei begann es im Januar ganz vielversprechend. Der Terminkalender in A2-Format wurde ausgerollt und alle unsere großartigen Pläne fanden darin ihren Platz. Trainingslager, Wettkämpfe (sogar unser Traditionsturnier!) und zahlreiche Vorbereitungen dafür. Er war so voll, dass er sogar für den Schrank manchmal zu schwer war.

 

Hinter Mitgliederversammlung, Winterwanderung und Frühlingsturnier konnten wir zumindest einen Haken machen. Doch nach dem Frühlingsturnier war vorerst Feierabend.

 

Eine Woche später durften alle zu Hause bleiben. Was recht spannend begann, entpuppte sich schnell als langwierige Zwangspause, in der das Zoom-Training anfangs noch eine faszinierende Abwechslung darstellte. Im Folgenden hangelten wir uns von Lock-down zu den Ferien, dazwischen Training mit angezogener Handbremse, die sich nur kurz für den Vereinswettkampf lösen wollte. Die Kinder gaben alles und taten das, wofür sie eigentlich am Liebsten trainierten.

Das zweite Halbjahr nahm wieder Fahrt auf, Wettkämpfe wurden so laut beworben, dass sie Schlagzeilen wie "2. Welle" oder "2. Lock-down" übertönten. Niemand sollte das Gefühl haben, etwas umsonst gemacht zu haben. Die Angst und Zurückhaltung schwang aber trotzdem von Training zu Training mit.

Um für ein wenig Gewissheit zu sorgen, sagten wir für unsere Sportler im Oktober alle Wettkämpfe ab und konzentrierten uns ganz gewissenhaft auf das Weihnachtsschauturnen. Doch daraus wurde leider "nur" die Challenge mit den akrobatischen Weihnachtsgrüßen unter dem Weihnachtsbaum. Ich freue mich zweifelsohne über die entstandene Collage, doch ganz ehrlich: Wer will das?

Ich jedenfalls kann es kaum erwarten, alle Kinder und Trainerkollegen live in der Halle wiederzusehen, den Kalender auszubreiten und die ersten realistischen Termine einzuschreiben. Ob das Frühlingsturnier am 6.3. das Zeug dazu hat, steht noch in den Sternen. Sicher ist nur, dass es sich lohnt durchzuhalten. Für das Zusammensein, gemeinsam Pläne schmieden, Ziele verfolgen, mit Freunden tanzen, lachen und auch mal weinen. Machen wir solange noch das, was wir in den letzten Monaten schon getan haben: Hoffen und zoomen.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 28. Dezember 2020 um 23:45 Uhr